World Radiosport Team Championship 2018

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Friedrichshafen. (xv) Die „Ham Radio“, wichtigste Fachmesse für Funkamateure in Europa, war für das WRTC-Organisationsteam Auftakt zum Schlussspurt auf dem Weg zur Amateurfunk Weltmeisterschaft in Deutschland. Während der drei Messetage am Bodensee wurden am WRTC-Stand zahlreiche Informationen an Interessierte verteilt und zum Mitmachen animiert. Nicht erfolglos, denn es sagten noch weitere Helfer zu, beim Aufbauen mitzumachen. Auf der Bühne der Messehalle präsentierten in Wort und Bild Chris Janßen, DL1MGB, und Michael Höding, DL6MHW, die Abläufe und den Stand der Vorbereitungen der WRTC. Das Interesse daran war durchgehend hoch, kaum ein Stuhl vor der Bühne der Messehalle blieb unbesetzt. Nicht minder groß war auch das Interesse der zahlreichen Helferinnen und Helfer, die sich am WRTC-Stand einfanden, um letzte Fragen zur Technik und Organisation zu diskutieren und zu klären. Mit Manfred Wolf, DJ5MW, stellt sich auch ein aktiver Teilnehmer der Weltmeisterschaft 2014 und 2018 am WRTC-Stand allen Fragen der vielen Gäste. Die Mitglieder des Organisationsteams nutzen das Messe-Wochenende zugleich auch für organisatorische Detailabstimmungen. In 33 Tagen beginnt die Weltmeisterschaft der Funkamateure.

Wittenberg. (xv) Wie läuft der Wettkampf? Wer ist vorn? Auf welchem Platz steht welches Team? Antworten auf diese Fragen interessieren Wettkämpfer und Zuschauer  bei jeder Sportart – auch beim Funksport. Dabei geht es um Schnelligkeit nicht nur bei den Wettkämpfern an den Funkstationen, sondern genauso beim Ergebnisdienst. Online den aktuellen Punktestand darzustellen, verlangt hohen technischen Aufwand hinter den Kulissen. Ben Büttner, DL6RAI, der dieses Thema mit einem Team bei der Weltmeisterschaft betreut, sagt dazu: „Wir wollen sicherstellen, dass von allen Wettkampf-Standorten aus, die aktuellen Ergebnisstände im Minutentakt auf dem „Scoreboard“ ähnlich einer Bundesliga-Blitztabelle angezeigt und zugleich im Internet auf unserer Homepage unter www.wrtc2018.de veröffentlicht werden.“ 

Wittenberg.(xv) Die Standorte für die WRTC 2018 stehen nach der abschließenden Untersuchung  jetzt fest. Die Untersuchung der Standorte für die WRTC ergab, dass alle topografisch wie hochfrequenztechnisch gleich und sehr gut geeignet sind. Zu diesem Ergebnis kommen Ulrich Weiß (DJ2YA) und Frank Neumann (DM5WF) vom Organisationsteam der Weltmeisterschaft, die  kürzlich insgesamt 80 in Frage kommende Standorte in der Gegend rund um Mühlberg, Jessen und Jüterbog überprüften. „Wir haben die Standorte auf den Winkel zum Horizont hin mit einem Theodoliten geprüft. Es gibt keine Erhebungen, die über 1° Grad liegen. Auch das nähere Umfeld in einem Radius von etwa 500 Meter um den Antennenstandort herum untersuchten wir auf steigendes und fallendes Gelände“, berichtet Ulrich Weiß. Beide Untersuchungsaspekte sind für eine optimale Ausbreitung der Funkwellen wichtig. „Besonderes Augenmerk galt der für die Wettkämpfer wichtigen Richtung Nordwest“, ergänzt Frank Neumann „diese Richtung ist bedeutsam, weil dorthin die Antenne gedreht werden muss, um im Weitverkehr Funkamateure unter anderem aus den USA und Kanada zu erreichen.“ Unterstützt wurde das Messteam von Andreas Thron (DL8UAT), Wolfgang Tretschock (DL2RSF) und Andreas Winter (DK4WA).     

Wittenberg.(xv) Fast beiläufig erwähnt Robby Pöschk, DM6DX, in der letzten Telefonkonferenz: „Na ja, dann haben wir die 1300 Besenstiele und die mehr als 30 Kilometer Trassierband zusammen mit den über 65 Dixi's auch in der Reihe.“ Das sorgte  in der Runde der Organisatoren der WRTC 2018 für gewisse Heiterkeit und Ungläubigkeit gleichermaßen. Verwundert fragte der Pressesprecher nach Sinn und Zweck zumindest der 1300 Besenstiele. „Mit Lufthaken kann ich den Bereich der Sites nun mal nicht absperren“, war die erhellende Antwort des für die Logistik zuständigen Organisators Robby Pöschk.

Wittenberg. (xv) An 63 Standorten wird am 14. und 15. Juli um den Weltmeistertitel für Funkamateure gerungen. 63 Zweier-Teams sitzen 24 Stunden vor ihren Funkgeräten, um möglichst zahlreiche Funkverbindungen in alle Welt zu be-kommen. Dazu bringen die Wettkämpfer nur ihre Funkgeräte und Computer mit. Jedoch sind vor Ort neben so einfachen Ausrüstungsgegenständen wie Tische und Stühle auch Antennen, Stromversorgung und ein Zelt notwendig, um funken zu können. Und diesen Teil der notwendigen Stationsausrüstung, der für alle 63 Teams gleich ist, stellen die Organisatoren der Weltmeisterschaft zur Verfügung. Eine wertvolle Anschaffung, die der gemeinnützige Verein „WRTC 2018 e.V.“ im Vorfeld der World Radiosport Team Championship – so nennt sich die Weltmeisterschaft im internationalen Sprachgebrauch zu leisten hatte.

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